Befreit? Kriegsende und Nachkriegszeit in der Perspektive der "Befreiten" Ein Gespräch mit Marcella Reinhardt und Michel Friedman Mittwoch, 5. März 2025 um 19 Uhr im Leo-Baeck-Saal (Paul-Spiegel-Platz 1, Eingang: Zietenstraße 50, 40476 Düsseldorf) Teilnahme nur nach Anmeldung möglich unter: www.jgdus.de/anmeldung Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW. Das Jahr 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung der Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung. Doch was bedeutete diese „Befreiung“ tatsächlich für Juden sowie Sinti und Roma? Wie setzten sich die Überlebenden mit dem Erbe von Leid, Verlust und Trauma auseinander, während sie versuchten, im „Land der Täter“ ein neues Leben zu beginnen? Marcella Reinhardt, engagierte Vertreterin der Sinti- und Roma-Community, und Michel Friedman, Publizist und Jurist, diskutieren über die Auswirkungen des Kriegsendes auf die Familiengeschichten und das kollektive Gedächtnis der Überlebenden. Im Zentrum steht die Frage: Wie prägen die Erfahrungen von Verfolgung und Neubeginn das Selbstverständnis und die Erinnerungskultur bis heute? Ein eindringliches Gespräch über Erinnerung, Identität und die Bedeutung des „Nie wieder“ – damals und heute.
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Deutsche Lebenslügen - Der Antisemitismus, wieder und immer noch Vortrag von Philipp Peyman Engel, Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen Mittwoch, 26. März 2025 um 19 Uhr im Leo-Baeck-Saal (Paul-Spiegel-Platz 1, Eingang: Zietenstraße 50, 40476 Düsseldorf) Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Düsseldorf. Der brutale Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober ist zu einer Nagelprobe politischer und moralischer Haltung in Deutschland geworden. Das Schweigen der Linken und der Jubel muslimischer Einwanderer, die Unterstützung der Palästinenser durch die Klima-Aktivistin Greta Thunberg, die abgerissenen Plakate der Entführten in London, das Entsetzen der Politiker, die die Aufnahmen der Täter gesehen haben – viele Gewissheiten hat der 7. Oktober erledigt. In Deutschland – selbst in Deutschland – zeigt sich der Antisemitismus wieder so offen, dass man vermuten könnte, er wäre nie weg gewesen. Der deutsche Jude Philipp Peyman Engel ist schockiert, dass die Empörung in Deutschland so zögerlich zum Ausdruck kommt – aber nicht überrascht. Seit Jahren verfolgt der Chefredakteur der »Jüdischen Allgemeinen« die Anbiederung der deutschen Politik an die Feinde Israels und den alltäglichen Antisemitismus aus allen Ecken der Gesellschaft – von Rechten, von Linken, von muslimischen Migranten. Der 7. Oktober... |
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