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SUMMARY:Vortrag: Mein Streit mit Hirsch Rasejner. Paris 1948
DESCRIPTION:Mein Streit mit Hirsch Rasejner. Paris 1948\nVortrag von Dr. Susanne Klingenstein (Harvard University) und Prof. Dr. Marion Aptroot (Institut für jüdische Studien\, HHU) \nDonnerstag\, 25. Juni 2026\n19 Uhr\nLeo-Baeck-Saal \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung unter: \nwww.jgdus.de/anmeldung \n\n\nIm August 1948 begegnen sich zwei Jugendfreunde zufällig in der Pariser Metro. In den 1930er Jahren studierten sie zusammen auf einer Jeschiwa in Bialystok. Der eine verließ die Jeschiwa\, um Schriftsteller zu werden\, der andere blieb. Beide überlebten den Krieg gegen die Juden unter entsetzlichen Umständen. In Paris sind sie vor die Frage des Weiterlebens\, vor das „Danach“ gestellt. Nach 70 bis 85 Millionen Toten\, dem Grauen\, das Menschen Menschen angetan haben\, und der weitgehenden Zerstörung ihrer\, unserer Welt. „Danach“ scheint radikales Umdenken zu fordern. Der Schriftsteller kann nicht fassen\, dass Hirsch nach der Ermordung von sechs Millionen Juden\, darunter eine Million Kinder\, noch fester an Gott glaubt\, ja sogar eine Jeschiwa leitet. Hirsch hingegen kann nicht begreifen\, dass Chaim\, der Schriftsteller\, noch immer an die Menschlichkeit glaubt. Ein Dialog entspinnt sich\, hart\, werbend\, bewegend\, unerbittlich. Der Dialog hat für unsere Gegenwart nichts an Akualität verloren.
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