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SUMMARY:Konzert zum 83. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto
DESCRIPTION:Viktor Ullmann – Lieder \nKonzert zum 83. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto \n\nSonntag\, 19. April 2026\num 17 Uhr\nin der Synagoge (Paul-Spiegel-Platz 1\, Eingang: Zietenstraße 50\, 40476 Düsseldorf) \n\nAnmeldung unter:\n\n\nwww.jgdus.de/anmeldung \n\n\n\nDas Polnische Institut Düsseldorf\, die Polnische Königliche Oper und die Jüdische Gemeinde Düsseldorf würdigen den 83. Jahrestag des Ausbruchs des Aufstands im Warschauer Ghetto mit einem Konzert\, bei dem Werke des österreichischen Komponisten jüdischer Herkunft Viktor Ullmann (1898-1944) zu hören sein werden. \nViktor Ullmann\, geboren in Cieszyn\, zog im Alter von 11 Jahren mit seiner Mutter ins kulturell pulsierende Wien. Dort besuchte er Seminare beim berühmten Arnold Schönberg\, dessen Empfehlung ihm half\, seine musikalische Karriere am Neuen Deutschen Theater in Prag zu beginnen. Er arbeitete als Korrepetitor\, Chorleiter und Dirigent und entwickelte gleichzeitig seine kompositorischen Fähigkeiten weiter\, wodurch er sich die Anerkennung von Kritikern und Publikum erwarb. 1942 teilte er das Schicksal von Hunderttausenden Juden und wurde in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz seiner tragischen Lage hörte er nicht auf\, kreativ zu arbeiten. Zusammen mit anderen Deportierten entwickelte er das kulturelle Leben im Ghetto so weiter\, dass Theresienstadt zu einem Symbol für den heldenhaften Kampf um die Würde des Menschen wurde\, in dem die Kunst die Waffe war. Ullmanns bewegende Lieder aus dieser Zeit verbinden die Reife seines Kompositionsstils mit einer funktionalen Form. Die musikalischen Interpretationen der Gedichte seines Mitgefangenen Hans Günter Adler oder die äußerst ausdrucksstarken Lieder in Jiddisch bestätigen\, was Ullmann selbst betonte – dass die künstlerischen Bemühungen der im Lager inhaftierten Künstler ihrem Lebenswillen entsprachen. Das Konzertprogramm in Düsseldorf schließt das ergreifende Adagio aus der Sonate für Violine und Klavier op. 39 ab. Wir werden nie erfahren\, wie der Komponist\, der auch ein hervorragender Pianist war\, den Klang dieses 1937 fertiggestellten Werks geplant hatte. Die Kriegswirren verschonten lediglich den Solopart\, der während des Konzerts vom Konzertmeister Tomasz Kulisiewicz interpretiert wird. Die Stille\, die die Klänge des Klaviers ersetzt\, klingt besonders stark und ist ein Zeichen der Erinnerung an diejenigen\, denen brutal das Leben genommen wurde. \nAm 16. Oktober 1944 wurde der Komponist nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. Ein Teil seines Schaffens ist erhalten geblieben und erinnert an die dunkelste Seite der Geschichte des 20. Jahrhunderts\, während es gleichzeitig ein Zeugnis der Kraft des menschlichen Geistes ist. \n\n 
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SUMMARY:Jom HaZikaron und Jom HaAtzmaut: Gedenk- und Unabhängigkeitszeremonie
DESCRIPTION:Jom HaZikaron & Jom HaAtzmaut \n\nDie Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt Sie herzlich zur diesjährigen Gedenk- und Unabhängigkeitszeremonie ein. \n\n\n\nThema der Zeremonie:\n„Diese Melodie kann man nicht stoppen.“ \n\n\nDienstag\, 21. April 2026\num 18 Uhr\nin der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf \n\n\nAnmeldung unter:\n\n\nwww.jgdus.de/anmeldung \n\n\nProgramm der Zeremonie:\n\n Gespräch mit Rami Davidian\, der am 7. Oktober 2023 viele Menschen gerettet hat\n Auftritte der Schulchöre\nEin Projekt von Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums\n\n\n\nAnschließend: Feierlichkeiten zum 78. Unabhängigkeitstag des Staates Israel\n\n 
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SUMMARY:Vortrag von Luai Ahmed: "Ich hätte ein Houthi sein können"
DESCRIPTION:I could’ve been a Houthi – Ich hätte ein Houthi sein können\n\n\nVortrag von Luai Ahmed (auf Englisch) \n\n\nSonntag\, 26. April 2026\n19 Uhr\nin der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf \n\n\nAnmeldung unter:\n\n\nwww.jgdus.de/anmeldung \n\n\nIn einem eindrucksvollen Vortrag wird Luai Ahmed berichten\, wie er als Antisemit im Yemen aufgewachsen ist und wie sein Weg der Deradikalisierung ihn nach Schweden führte. Luai schildert\, wie er im Yemen\, in Schulen\, Moscheen und im gesellschaftlichen Alltag systematischer Gehirnwäsche ausgesetzt war. Ihm wurde detailliert beigebracht\, die israelische Flagge zu verbrennen und in Moscheen Israelis den Tod zu wünschen. \n\n\nHeute ist Luai Ahmed ein erfolgreicher Journalist und Influencer. Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begann er\, englischsprachige Videos zu produzieren\, in denen er den zunehmenden Hass gegen Juden im Westen und im Nahen Osten thematisierte. Dabei positioniert er sich klar gegen die Hamas und gegen islamistischen Terrorismus. Luai wird über seine persönlichen Erfahrungen und den Weg sprechen\, sich aus ideologischen Denkmustern zu lösen. \n\n\nEine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Düsseldorf\, mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und mit dem Büro des Antisemitismusbeauftragten der Stadt Düsseldorf\, Wolfgang Rolshoven.
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